Erste Emulationsversuche starteten um 1996 mit den beiden Projekten VSMC und Super Pasofami. Beide Projekte wurden jedoch 1998 eingestellt, da die erwünschten Ergebnisse ausblieben. Ebenfalls im Jahr 1996 starteten die Entwicklungsarbeiten am Emulator SNES96, der später als Snes9x weiterentwickelt wurde.
Wenig später begannen andere SNES-Enthusiasten mit der Programmierung eines freien Emulators namens ZSNES, der mittlerweile zusammen mit Snes9x der beliebteste SNES-Emulator ist.
Durch Emulatoren erlebten viele Super Nintendo-Spiele einen großen Aufschwung. Das Super Nintendo konnte so auch nach der Produktionseinstellung auf eine große Fan-Gemeinde zählen. Viele entdeckten die Konsole auch erst durch die Emulation.
ZSNES gilt als hochkompatibel zu den meisten kommerziellen Spielen und wurde auf verschiedene x86-Plattformen portiert. Dank einer fast vollständigen Programmierung in Assemblersprache, sowie prozessorspezifische Befehlserweiterungen wie MMX, arbeitet ZSNES vergleichsweise ressourcenschonend.
Der Emulator unterstützt beide Formate von Spieleabbildern, welche seit Einführung der Kopierstationen existieren. Ebenfalls wird das Laden von .zip-Dateien unterstützt, so dass eine etwaige Sammlung nicht unnötig viel Speicherplatz einnimmt. Die Software besitzt ausserdem eine eigene Oberfläche, welche bei allen Portierungen identisch ist.
Snes9x weist ebenfalls eine hohe Kompatibilität auf, nicht zuletzt weil die Programmierer von ZSNES und Snes9x oftmals zusammen arbeiteten. Im Gegensatz zu ZSNES, ist Snes9x vollständig in C geschrieben und läuft deswegen auch auf anderen Rechnerarchitekturen
Ursprünglich wurde das Programm von Gary Henderson und Jerremy Koot entwickelt, die zuvor an jeweils eigenen Emulatoren arbeiteten. Später schlossen sich Henderson und Koot zusammen, um Snes9x auf Basis von SNES96 zu entwickeln.
Zwischenzeitlich sind auch Ports für andere Betriebssysteme erschienen. Offiziell unterstützt werden derzeit Windows, Unix/Linux und MacOS.
Bei bsnes handelt es sich um einen Emulator, der mit dem Ziel entwickelt wird, eine möglichst hohe Kompatibilität zu erreichen, ohne dabei sonderlich Rücksicht auf die Performance zu nehmen. Aus diesem Grund sollte der Rechner über eine 2GHz-CPU verfügen.
Der Emulator läuft unter Windows, MacOS, FreeBSD, Linux und nach Angaben des Autors auf praktisch jedem weiteren System mit SDL-Unterstützung. Die Besonderheit und das Ziel des Emulators ist die möglichst genaue Abbildung der Super Nintendo-Hardware. Daher erfordert dieses Projekt mehr Rechenaufwand gegenüber den beiden Referenzen.








News






0.9 MB
Windows